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Schlecht sehen? Und trotzdem gut leben!
Illustration Frau / Madame / Signora

Tipps und Tricks

Diese einfach umzusetzenden Tipps und Tricks werden Ihren Alltag erleichtern. Schauen Sie selbst!

Nehmen Sie den Text ruhig näher.

  • Wenn Sie einen Text näher nehmen, wird er automatisch grösser. So kann es also hilfreich sein, z.B. näher an die Informationstafel im Bahnhof heran zu gehen, um die Abfahrtszeit zu erkennen.
  • Einen Lesetext, also zum Beispiel ein Buch, eine Zeitung, einen Brief, näher an das Auge heran zu führen, schadet Ihren Augen nicht. Allerdings sollten Sie eine passende Lese- oder Lupenbrille für diese Lesedistanz benutzen.
  • Nehmen Sie die Angebote der Schweizerischen Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte (SBS) wahr, die Grossdruckbücher, Hörbücher und e-books im Angebot haben und so das Lesevergnügen auch bei schlechter Sehfähigkeit ermöglichen.

Sorgen Sie für mehr Licht – aber indirekt.

  • Wenn man älter wird, braucht das Auge automatisch mehr Licht. Eine Beleuchtung, die vor vielen Jahren gekauft wurde, reicht den Anforderungen jetzt vielleicht nicht mehr.
  • Indirektes Licht erhellt den Raum, ohne Blendung zu verursachen. Vermeiden Sie Halogen-Spots, da sie nur sehr punktuelles Licht bringen. Am besten eignen sich eine Grundausleuchtung mit indirektem Licht und zusätzlich eine grossflächig leuchtende Arbeitsplatzleuchte an dem Ort, wo Sie Arbeiten wie z.B. Kochen, Lesen oder Handarbeiten verrichten möchten.

Vermeiden Sie schlechte Beleuchtung.

  • Bei schlechter Beleuchtung sinken die Konzentration und Aufmerksamkeit. Ausserdem werden Sie schneller müde, wenn Sie bei ungenügendem Licht lesen. Eine gute Beleuchtung lässt Sie Kontraste besser erkennen, hilft beim Denken, Lesen und Kochen und erleichtert Ihnen ganz allgemein das Leben.

Sparen Sie Kosten mit einer hellen und modernen Beleuchtung.

  • Moderne Leuchtmittel sind heute nicht mehr teuer und verbrauchen weniger Strom. So können Sie sich einfach durch Auswechseln der Leuchtmittel („Birnen“) mehr Licht und mehr Helligkeit verschaffen. Das kostet wenig und ist zudem sehr effizient.

Schreiben Sie schwarz und fett.

  • Am Computer können Sie eine grössere Schrift selbst einstellen oder sich von jemandem einstellen lassen, allenfalls sogar in fett.
  • Beim Schreiben von Hand hilft es Ihnen, einen etwas dickeren schwarzen Filzstift zu verwenden. So können Sie wieder lesen, was sie geschrieben haben.

Setzen Sie sich näher an den Fernseher.

  • Vielleicht müssen Sie das Wohnzimmer etwas umstellen, wenn Sie bemerken, dass Fernsehen in der gewohnten Distanz nicht mehr denselben Effekt hat.
  • Rücken Sie auf die Hälfte der Distanz an das Gerät heran – dann sehen Sie nämlich alles doppelt so gross. Und plötzlich macht das Fernsehen auch wieder Spass. Und den Augen schadet das Näher-Rücken auch nicht.

Fragen Sie – und man hilft Ihnen weiter.

  • Ob in der Gemüseabteilung die Zahlen auf der Waage, die Abfahrtszeiten an der Bushaltestelle oder die Verspätungsanzeige am Bahnhof – wenn Sie etwas nicht mehr lesen oder sehen können, fragen Sie ruhig andere Personen um Hilfe und starten Sie gleichzeitig ein spannendes Gespräch. Das ist besser, als sich zu ärgern. In einem Supermarkt oder grossen Einkaufszentrum können Sie sich auch an den Kundendienst wenden. Dann kommt eine Angestellte mit Ihnen mit und hilft beim Abwägen.

Servieren Sie den Kartoffelstock auf einem dunklen Teller.

  • Das Auge isst mit, sagt man. So wirkt das Essen „gluschtiger“, wenn es auf dem Teller farbig daher kommt, bunte Gemüse sorgen für Abwechslung. Damit auch sehbehinderte Personen Freude am Essen haben, sollte man für gute Kontraste sorgen, und z.B. den hellen Kartoffelstock auf einem dunklen Teller servieren.

Benutzen Sie farbige Gläser, um sie besser zu erkennen.

  • Ein durchsichtiges Wasserglas mit Wasser gefüllt kann leicht übersehen werden, da es keinen guten Kontrast bietet. Farbigen Sirup zu trinken, könnte eine Lösung sein, oder aber nutzen Sie farbige Gläser, die sich so besser von der Umgebung abheben.