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Illustration Frau / Madame / Signora

«Ich konnte die Hilfsmittel ausprobieren»

von Marie-Louise Karlen

Mein Sehvermögen hat sich zum ersten Mal im Jahr 2006 verschlechtert. Damals suchte ich sofort die Augenklinik Jules-Gonin in Lausanne auf, wo man mir erklärte, dass man nichts mehr für mich machen könne, da ich eine trockene AMD habe. Es kam mir vor, als hätte ich einen Schlag auf den Kopf bekommen, alles kam so plötzlich. Zwei Jahre später ging ich zu einem anderen Augenarzt, der eine feuchte AMD diagnostizierte (die trockene AMD war in eine feuchte AMD übergegangen). Somit waren Injektionen möglich. Er hat mich auch zu einer auf Low Vision spezialisierten Ergotherapeutin geschickt, bei der ich Hilfsmittel ausprobieren konnte. Ich fand die Lupenbrille praktisch und ausreichend, da ich nicht sehr viel lese. Man muss sich natürlich erst daran gewöhnen, dass man die richtige Distanz zum Lesen suchen muss. Ich habe nur eine Rehabilitationssitzung gebraucht für das Lupenbrillen-Training, dann noch eine zweite, als sich mein Sehvermögen verschlechterte und die Vergrösserung angepasst werden musste. Heute sehe ich die Bilder am Fernseher immer noch und ich kann lesen. Welche Erleichterung!

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